Die heiligen drei Könige - kloster-hachborn.de

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Die heiligen drei Könige

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Sie waren Menschen wie ich und Du,
erwacht in sternenklarer Nacht aus seliger Ruh;
zwei aus dem Morgenland, der Mongolei,
Afghanistan, Indien oder auch nur östliche Türkei.
Der Dritte ist ihnen auf dem Weg begegnet,
war zufällig mit der gleichen Vision gesegnet.
Am Himmel zwinkerte ein kleiner Stern:
Mensch komm, ich hab dich wirklich gern!
Dann haben sie mal „Schalom“ gesagt
und den ersten Schritt gewagt.
Sie waren in alten Vorstellungen gefangen,
sind dennoch aufgebrochen, sind gegangen.
Und waren am Himmel nur Wolken zu sehen,
sprach Kaspar: „Lasst uns heute in die Kneipe gehen“.
Und Balthasar:
„Wir gehen in die Bar“.
Da haben sie meistens Menschen getroffen,
haben gehört, geredet, geglaubt, gezweifelt und manchmal auch gesoffen:
Wo wollen wir denn wirklich hin?
Macht das hier alles einen Sinn?
Du suchst den neuen Stern, fällst in ein schwarzes Loch,
mal überdreht, mal depressiv - ja geht’s denn noch?
In Tempeln und Palästen kamen sie nicht weiter
und wurden dennoch froh und heiter.
Sie fanden das Zentrum vom Welten All
bei Ochs und Esel in einem Stall.
Entdeckten: Ein schwarzes Loch ist verdichtete Masse,
in der Tiefe des Lebens wirst du wirklich klasse.
Los, folge dem Stern, du gehst nicht verloren.
Vielleicht wird etwas Neues gerade bei Dir geboren.
Waren sie Könige oder Nomaden? War der Ochse vielleicht eine Kuh?
Sie waren Menschen wie ich und Du.
Könige und Weise
wurden sie erst am Ende ihrer Reise.👑
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